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Ransomware greift nicht nur Systeme an, sondern auch Backups. Wer Backups löschen oder verschlüsseln kann, kann Wiederherstellung verhindern. Das ist der Grund, warum „wir machen Backups“ in vielen Angriffen nicht reicht.
Unveränderliche Backups sind für eine definierte Zeit nicht veränderbar – selbst für Admins. Damit bleibt ein „letzter sauberer Stand“ erhalten. Entscheidend ist: Unveränderlichkeit ist kein Produktfeature, sondern eine Richtlinie, die organisatorisch und technisch abgesichert sein muss.
Retention ist kein Zufallswert. Wir planen Aufbewahrung nach Business-Impact, Compliance und realistischen Recovery-Zeiten. Dazu gehören unterschiedliche Zeiträume: kurze Retention für „schnelle“ Restores, längere Retention für schleichende Kompromittierungen.
Ein Backup ohne Restore-Test ist nur Hoffnung. Wir testen Wiederherstellung regelmäßig, dokumentieren Abhängigkeiten und messen RTO/RPO. Das ist die einzige Methode, um im Ernstfall nicht zu improvisieren.
